Red Bull Storm Chase 2014: Leichtgewicht wird Wellenkönig

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Mit gerade einmal 60 Kilogramm Körpergewicht trotzte der Franzose Thomas Traversa den orkanartigen Winden in Cornwall und triumphierte auch bei der dritten Mission des Red Bull Strom Chase.
Red Bull Storm Chase Mission 3: Cornwall, England. Foto: Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Wenn der Wind so stark bläst, dass sich nicht mal alteingesessene Fischer auf das Wasser trauen und die Bewohner am Land ihre Fenster zunageln, beginnt der Arbeitstag für die härtesten Windsurfer der Welt. Zur dritten Mission des Red Bull Stom Chase 2013/2014 stürzten sich gleich zwei deutsche Wave-Experten bei 12 Windstärken und teilweise deutlich über masthohen Wellen in die Fluten vor der englischen Küste.

Leon Jamaer mit Bronze

Während der 18-monatigen Waiting Period warteten zehn der weltbesten Wave-Windsurfer auf die größten drei Stürme, um sich mit den Elementen zu messen. Dabei wurden bereits bei der ersten Mission im Januar 2013 neue Maßstäbe gesetzt: In Irland hatten die Surfer vor allem mit den eisigen Temperaturen zu kämpfen. Für die zweite Mission reiste der Red Bull Storm Chase-Tross schließlich auf die andere Seite des Planeten: In Tasmanien erwischten die Rider dabei den perfekten Sturm.

Nachdem bei den ersten beiden Missionen jeweils drei Surfer aus dem Wettbewerb eliminiert worden waren, durften noch vier Windsurfer beim letzten Sturm in Cornwall ihre Klasse unter Beweis zu stellen. Auf dem letzten Platz landete dabei der Deutsche Danny Bruch, der sich seinem Landsmann Leon Jamaer geschlagen geben musste. Den zweiten Platz erkämpfte der amtierende Wave-Weltmeister Marcilio Browne.

Leichtgewicht triumphiert mit Hattrick

Den Sieg sicherte sich allerdings der überragende Franzose Thomas Traversa: Der 28-Jährige bewies bei allen drei Missionen, dass man nicht schwer sein muss um den Sturm zu besiegen. Obwohl er nur 60 Kilogramm Körpergewicht auf die Waage bringt, konnte der Franzose Wind und Wellen besser beherrschen als seine deutlich schwereren Kollegen und sicherte sich somit verdient den Sieg.

Weitere Infos findet ihr auf der Website des Red Bull Storm Chase.

Foto: Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

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